Akt J., Öl/Leinwand, 93 x 57 cm, 2020

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Gruppen-Ausstellung ‚VERSEUCHT‘

in der Silber&Salz Galerie
Holzmarktstraße 25, 10243 Berlin

Die rasante Ausbreitung des SARS-CoV-2 konfrontiert uns mit unserem mitunter radikalen Ich-will-mehr-und-davon-mehr-Konsum. Wir nehmen uns Zuviel. Zuviel Kohle, zu viel Wald, zu viel Öl, zu viel Wasser, zu viel Luft und zu viel Tier. Wir nehmen weder Rücksicht noch sind wir vorsichtig. Der Mensch lebt und er lebt im Jetzt. Aber es bleibt ein Funken Hoffnung: Der Mensch mordet, aber er liebt. Er liebt. Der Mensch ist Teil des harmonisierenden Wesens, das wir Umwelt nennen. Die Um-Welt, die Welt um uns herum. Wir dürfen erleben, wie das Leben in dieser Welt pulsiert. Wie es wächst und aufblüht, riecht und schmeckt, weint, lacht und trotzt. Aus sich heraus schafft es sich immer wieder neu. Es entsteht etwas Neues, etwas, was es in seiner Einzigartigkeit zuvor nie gab. Analog zur schaffenden Umwelt, der Natur, dem Leben ist der Künstler ein schaffender Mensch. Die Kunst ist ein Spiegel des Lebens, ein Spiegel des Menschseins.

„Verseucht“ könnte das Wort des Jahres, ja vielleicht das Wort unserer Zeit sein. Verseucht als Synonym für unsere Vergiftung, Verunreinigung, Verschmutzung, Verdreckung. Verseucht als der Umstand einer Seuche. Einer globalen Seuche. Einer Pandemie.

Verseucht und Zugenäht!

Die Ausstellung ‚VERSEUCHT‘ ist vom 13.8. bis 30.9 auf dem Holzmarkt Gelände in der Galerie Silber & Salz zu begehen, mit Malereien von Charles Kissing und Objekten und Installationen von Mathias Pelda, Photographie Christopher Schmid. Text Mathias Pelda

Der Eintritt ist frei

Corona Schutzmaßnahmen werden eingehalten.

*https://en.wikipedia.org/wiki/Seuche

Zu Verschenken

MundNasen-Schutz Maske/Karton/Goldlack

DAS KANN MANN SO NICHT SAGEN

DAS KANN MANN SO NICHT SAGEN, 15 x 5,4 cm, 1000 Stk., 2020

ICH DENKE ALSO BIN ICH SYSTEMELEFANT

ICHDENKEALSOBINICH SYSTEMELEFANT, 15 x 5,4 cm, 500 Stk., 2020

what I do and shouldn’t do / i won’t let you breathe

#iwantnotletyoubreathe #blacklivesmatter #consum #exploit #shame

Nichts wie weg!

Nichts wie weg! Öl/Leinwand, 52 x 61 cm, 2020

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Sehnsucht

Sehnsucht, Öl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2020

Asshole

Asshole, Tinte/Papier, 15 x 20 cm, 2020

Kein Bock haben ist Systemrelevant

Kein Bock haben ist Systemrelevant, Acryl auf Leinwand, 130 x 90 cm, 2020

Schöne Neue Welt

Photoprojekt von/mit Chris Schmid @chrisschmidphotography.com & Danke Bora Yurteri für Deine Ausdauer im Schutzanzug.

Unsere Erde ist blau und grün und gelb und schwarz – weiss und purpur. Sie schenkt uns Schutz und gibt uns ein Zuhause. Wir dürfen auf ihr leben und wohnen, Gemüse anbauen und schwimmen gehen. Lachen und in ihrer freien Natur spielen. Sie schützt uns, sie schenkt uns Leben. Doch wir zerstören sie und zerstören sie; wir zerstören unsere eigene Lebensgrundlage. Wir müssen sie vor uns schützen! Also besorgten wir uns einen ABC Schutzanzug. Nun gut, auf den ersten Blick schützt Du Dich vor der Umwelt. Eine andere Perspektive allerdings lässt ahnen, Du schützt die Umwelt vor Dir selbst. Wir zerstören weiter, wir zerstören, bis selbst das dünne grüne Material der einzige Wall zwischen uns und der Umwelt Überleben bedeutet. Wollen wir den totalen Krieg mit unserer Umwelt, mit der Natur? Schöne Neue Welt! Warum finden wir keine Symbiose mit ihr? Wir kommen aus ihr, wir sind ein Teil aus ihr und ohne ihr können wir nur einen kurzen Augenblick schweiss überströmt in einer grünen engen Hülle ihre Wunder entdecken.

PORTFOLIO „Schöne Neue Welt“ 2020

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Want More?

Patronenhülsen, Glasglocke, 2020

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LOFFEL


Messinglöffel, 2020

Einen Löffel mit einem Loch zu versehen entstand im Kontext zu fliehenden Menschen, die mit Zuversicht die lebensgefährliche Überfahrt in das ‚hoffnungsvolle goldene Europa‘ antreten. Menschen bringen den Mut auf über das Mittelmeer nach Europa zu fliehen. Die Sehnsucht auf ein würdiges und erfülltes Leben und ihr bitterer Zerfall spiegelt sich wider. Über die Sinnlosigkeit unseres Konsums.

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Rehearsal – HaveFun!

Gabriela Cordovez and Daniel de Miranda / action painting
juananzellini and Mathias Pelda / paintings
Sabine Mittermeier / photography
Carina Magnani / Kuration

opening Februar 6. 2020, 8pm
closing March 6. 2020
Ort: ‚Mein Haus am See‘, Brunnenstrasse 197/198, 10119 Berlin

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VERSEUCHT

Verseucht, 3 x 10 cm, Okt. 2019

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Wi(e)derKunst II – Ausstellung und Auktion

Vom 25. bis 28. April öffnen insgesamt 30 Künstler, Studios, Freunde und Artisten ihre Türen und die Holzmarkt 25 Stiftung zeigt erstmals auch eigene Bestände. Das Atelier von Volker Bartsch, das Säälchen, OMA, die Silber & Salz Galerie und viele weitere Orte laden vier Tage lang zum Entdecken und Begegnen ein. Zum Abschluss findet am Sonntag dem 28. April um 17 Uhr eine Aktion statt, bei der 75% der Verkaufserlöse an die Künstler und 25% an die Holzmarkt 25 Stiftung gehen.

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Try and error, Tinte/Leinwand, 2019

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Tanz Performance NAH DRAN extended collaboration


Eine Collaboration von Victoria McConnell am 23. und 24. März 2019 um jeweils 20:30 mit Gemma Shrubb/Mathias Pelda/Nadia Valeska und Anna Katalin Németh

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NahDran – Arbeit/Spiel/Muse

Ein tänzerisches Ritual wird von sechs Tänzerinnen zusammen mit zwei Malerin vollzogen. Was ist die Absicht dieses Rituals? Gemeinsamkeiten finden, um der Abkapselung von der Gemeinschaft etwas entgegenzusetzen, Kraft für alle. Das rituelle Handeln der Individuen stiftet Gemeinschaft und kreiert einen Raum für Verwandlung.
Performance: Attila Andrási, Abraham Iglesias Rodriguez, Florencia Martina, Imola Nagy, Laura Beschi, Nico Arawá, Malerei: Juana Anzelini, Mathias Pelda, Szenographie: Janja Valjarević, Musik: Gábor Csongrádi, Dramaturgie und Licht: Daniel Paiva de Miranda, Konzept und Choreographie: Anna Katalin Németh zusammen mit den Mitwirkenden…Mit freundlicher Unterstützung durch den Deutschen Bühnenverein, Landesverband Berlin, und den DAAD.

http://www.uferstudios.com/

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Rehearsal – Arbeit/Spiel/Muse – NAHDRAN

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Berlin 18. März -18. Juni 2017, THEATER IM PALAIS °Puls pulse pulsa!°

Wie eine eigene Sprache aus Energie, Besinnung, Achtsamkeit und die direkte Umsetzung von Impulsen, Kontrasten, Intensität – die Sprache des anderen fließt in die Bewegung des eigenen Körpers.Ein freies, multikulturelles und interdisziplinäres Projekt mit Künstlern aus Deutschland, Frankreich, Kolumbien und Brasilien.Zusammen haben die Künstler die Verbindungen zwischen Malerei, Tanz und Musik erforscht. In verschiedenen Prozessen vor allem der Improvisation und des Austauschs spürte und transportierte das Performance-Duo die selbstreferentielle Wirkung abstrakter Ölmalerei und teilte dies mit den Malern.